SCHEMA 3 – Thermischer Speicher (Puffer) mit einzelner Sonde (S1) und sekundärer Anlagenpumpe (P2)
Das Schema 3 der Hydraulikkonfiguration 4 sieht vor:
- Puffer mit Temperatursensor S1, positioniert im zentralen Bereich;
- sekundäre Pumpe P2, die dem Anlagenkreis (Verbraucher) gewidmet ist;
- primäre Pumpe P1, integriert im Generator.
Die Steuerung des Systems erfolgt durch Kontrolle der Speichertemperatur (S1) und separate Aktivierung der Anlagenpumpe P2.
Steuerungsparameter
| Parameter | Wert | Funktion |
|---|---|---|
| P26 | 4 | Wählt Hydraulikkonfiguration 4 |
| P73 | 9 | Aktivierung des Puffersensors S1 (Eingang IN10) |
| Ih58 | 2 °C | Hysterese des Pufferspeicherthermostats (Wert, der vom Puffer-Sollwert subtrahiert wird, um die Wiedereinschaltschwelle des Generators im Standby-Betrieb zu bestimmen) |
| Th59 | 53 °C | Schwelle zur Aktivierung der sekundären Pumpe P2 (Ausgang A2 – 230 V ~ 50 Hz) |
| D23 | 4°C Standard | Zusätzliches Delta zum Kesselsollwert für den Übergang von Modulation zu Standby nach Ablauf der Zeit T43 (Standard 10 s) Es wird empfohlen, die Kessel-/Ofentemperatur etwas höher als die Puffertemperatur einzustellen |
Betriebshinweise:
P26=4 Wählt Hydraulikkonfiguration 4
P73= 9 Aktivierung Puffersensor S1 (Eingang IN10)
Ih58= 2 °C Hysterese Pufferspeicherthermostat (Wert, der vom Puffer-Sollwert subtrahiert wird, um die Wiedereinschaltschwelle des Generators im Standby-Betrieb zu bestimmen)
Th59=53 °C Aktivierungsschwelle der sekundären Pumpe P2 (Ausgang A2 – 230 V ~ 50 Hz)
D23= 4°C Standard Zusätzliches Delta zum Kesselsollwert für den Übergang von Modulation zu Standby nach Ablauf der Zeit T43 (Standard 10 s)
Es wird empfohlen, die Kessel-/Ofentemperatur etwas höher als die Puffertemperatur einzustellen
Regelhinweis
Es wird empfohlen, den Sollwert des Ofens/Kessels höher als den Sollwert des Puffers einzustellen, um einen angemessenen Temperaturgradienten für die Beladung des Speichers zu gewährleisten.
| LEGENDE | |
| M: | VORLAUF |
| R: | RÜCKLAUF |
Anschluss Puffertemperatursensor (S1)
Öfen mit hinteren Steckverbindern:
- TECNIKA TURBO GLASS, TECNIKA FOR HOME, TURBO TOP, TURBO GLASS, PRESTIGE, EXCLUSIVE, TECNIKA EXCLUSIVE
- Der Sensor S1 ist an der Steuerung am Eingang IN10 angeschlossen (Sensor: NTC-10K; Moretti Artikel: MFSONDC)
Öfen ohne hintere Steckverbinder:
- ALADINO, ELEGANCE, CLESSIDRA, ERGONOMIC, COMPACT, VISION, SLOT VISION, DOLBY
- Die Kabel des Sensors S1 sind direkt an der Steuerung an PIN 52 – PIN 53 GND (Ausgang IN10) anzuschließen (Sensor: NTC-10K; Moretti Artikel: MFSONDC)
Anschluss Anlagenpumpe (P2)
Öfen mit hinteren Steckverbindern:
- TECNIKA TURBO GLASS, TECNIKA FOR HOME, TURBO TOP, TURBO GLASS, PRESTIGE, EXCLUSIVE, TECNIKA EXCLUSIVE
- Die Pumpe P2 ist an der Steuerung am Ausgang A2 angeschlossen (Moretti Artikel: MFR157AE)
Öfen ohne hintere Steckverbinder:
- ALADINO, ELEGANCE, CLESSIDRA, ERGONOMIC, COMPACT, VISION, SLOT VISION, DOLBY
- Die Kabel der Pumpe P2 sind direkt an der Steuerung an PIN 16 (N) – PIN 18 (FON) (Ausgang A2) anzuschließen (Moretti Artikel: MFR157AE)
Überprüfung des Anschlusses des Puffertemperatursensors
Um den korrekten Anschluss des Puffertemperatursensors zu überprüfen, gehen Sie wie folgt vor:
- Zugriff auf die Fernbedienung.
- Betreten Sie das Benutzer-Menü.
- Wählen Sie den Punkt „Informationen“.
Mit Parameter P73 = 9 wird die von der Sonde S1 gemessene Temperatur angezeigt.
Um die Puffertemperatur zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:
- Zugriff auf die Fernbedienung.
- Betreten Sie das Benutzer-Menü.
- Wählen Sie den Punkt „Thermostate“.
- Wählen Sie den Punkt „Puffer“.
In diesem Bereich kann der Sollwert der Puffertemperatur eingestellt werden.
Funktionslogiken
Steuerung der Pufferbeladung (P1)
Die Sonde S1 steuert:
- Einschalten des Generators;
- Leistungsmodulation;
- Übergang in den Standby-Modus.
Die Wiedereinschaltschwelle wird bestimmt durch:
Puffer-Sollwert – Ih58
Sinkt die Temperatur unter diesen Wert, aktiviert sich der Generator wieder.
Aktivierung der Anlagenpumpe (P2)
Der Parameter Th59 (Standard 53 °C) definiert die minimale Temperaturgrenze des Ofens/Kessels für die Aktivierung der sekundären Pumpe P2.
Aktivierungsbedingung
Wenn die von der Sonde S1 gemessene Temperatur: ≥ Th59 ist,
aktiviert die Steuerung den Ausgang A2, versorgt die Pumpe P2 mit Strom und ermöglicht die Wärmeverteilung im System.
Deaktivierungsbedingung
Sinkt die Temperatur unter die eingestellte Schwelle (unter Berücksichtigung einer möglichen internen Hysterese), wird die Pumpe P2 abgeschaltet, um die Zufuhr von Wärmeträgerflüssigkeit mit zu niedriger Temperatur an die Anlage zu vermeiden.
Gesamte Funktionslogik
- P1 → Steuerung der Speicherbeladung
- P2 → Steuerung der Anlagenverteilung
- S1 → alleinige Kontrolle der Puffertemperatur
Diese Konfiguration ermöglicht:
- hydraulische Trennung zwischen Generator- und Anlagenkreis;
- bessere thermische Stabilität der Anlage;
- Vermeidung von Niedertemperaturvorlauf zu den Heizkörpern.
RAUMTHERMOSTAT-KONFIGURATION (R.T.)
Die Steuerung des Raumthermostats (R.T.) ist abhängig von der korrekten Einstellung der Parameter in der Steuerung.
Eine nicht konforme Konfiguration kann die Steuerlogik des Puffers beeinflussen und den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage beeinträchtigen.
Die Steuerung des Ein- und Ausschaltens des Kessels erfolgt durch den Puffersensor.
Konfigurationsparameter
| Parameter | Wert | Funktion |
|---|---|---|
| P99 | 1 (Standard) | R.T.-Eingang konfiguriert als Kontakt N.O. (Normalerweise Offen) |
| P99 | 0 | Logik-Inversion des R.T.-Eingangs → Kontakt N.C. (Normalerweise Geschlossen) |
| A01 | 3 | Pumpensperre durch R.T. |
| T45 | 0 | Aktivierung der R.T.-Steuerung ohne Zeitverzögerung |
Funktionale Beschreibung der Parameter
Parameter P99 – Kontaktlogik
Einstellung in EINSTELLUNGEN: P99 = 1 (Standard) → Eingang konfiguriert für Thermostat mit normalerweise offenem (N.O.) Kontakt
Einstellung in EINSTELLUNGEN: P99 = 0 → Eingang konfiguriert für Thermostat mit normalerweise geschlossenem (N.C.) Kontakt
Die Auswahl muss mit dem installierten Gerätetyp übereinstimmen.
- Parameter A01 – Interaktion mit Pumpe
Einstellung in EINSTELLUNGEN: A01 = 3
Der Raumthermostat wirkt auf die Sperre der Pumpe und unterbricht die Verteilung des Wärmeträgerfluids zur Anlage, wenn die eingestellte Raumtemperatur erreicht ist.
- Parameter T45 – Aktivierung der R.T.-Steuerung ohne Zeitverzögerung
Einstellung in ZEITEN: T45 = 0
Technischer Hinweis
Konfigurieren Sie den Parameter A01 nicht mit den Werten 0, 1, 2 oder 4, wenn eine aktive Puffersteuerung vorhanden ist.
In diesen Konfigurationen:
- werden Ein- und Ausschalten des Kessels/Ofens ausschließlich vom Puffersensor gesteuert;
- darf der Raumthermostat nicht direkt in die Steuerlogik des Generators eingreifen.
Eine falsche Einstellung kann verursachen:
- Regelkonflikte;
- fehlerhafte Ein-/Ausschaltzyklen;
- thermische Instabilität der Anlage.
Parameter T45 – Zeitsteuerung R.T.-Eingang
Einstellung: T45 = 0
um die Funktion des Raumthermostats ohne zusätzliche Zeitverzögerungen zu aktivieren.
Andere Werte führen zu Verzögerungen, die die dynamische Reaktion des Systems verändern können.
- Korrekte Funktionslogik (mit Puffer)
Bei vorhandenem thermischen Speicher:
- Der Puffersensor steuert das Ein- und Ausschalten sowie die Leistungsmodulation des Generators.
- Der Raumthermostat steuert ausschließlich die Aktivierung/Deaktivierung der Anlagenpumpe P2.
- Der Generator darf nicht direkt vom Raumthermostat gesteuert werden.
Diese Konfiguration gewährleistet:
- korrekte energetische Steuerung des Speichers;
- Stabilität der Schichtung im Puffer;
- Reduzierung der Start-Stopp-Zyklen des Generators.
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